Freilichtmuseum am Escher- und Linthkanal

 

Das Linthwerk vermittelt den Besuchern viel Wissenswertes zu seiner Geschichte, über den Hochwasserschutz und die Flora und Fauna. Entlang der Kanäle wurde ein «Freilichtmuseum» eingerichtet, mit Stelen, Informationstafeln und bebilderten Bunkern.

 

Stelen mit Einblicken in die Geschichte des Linthwerks
Schon immer säumten Markierungen den Weg am Escher- und am Linthkanal – alle 300 Meter eine. Die Linth-Commission gab sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Auftrag und verewigte sich auf den nummerierten Orientierungspfosten mit der Abkürzung «LC». Die Markierungen sind heute zu Stelen aufgewertet: Mit Bild und kurzem Text geben sie einen punktuellen Einblick in die Kulturgeschichte des Linthwerks. Sie werfen ein Schlaglicht auf wichtige Persönlichkeiten, notieren ein Ereignis oder eine Begebenheit im Umfeld des Bauwerks und halten das Erbe Eschers lebendig.

Stelen zum Thema Geschichte
Stelen zum Thema Wirtschaft
Stelen zum Thema Technik

 

LC-Stele

LC-Stelen mit Text und Bild geben einen punktuellen Einblick in die Kulturgeschichte des Linthwerks.

Orientierungshilfen, Spielregeln und Hinweise auf Besonderheiten
Wo liegen die Badeplätze und wo die Naturschutzgebiete? Orientierungstafeln an den elf Zugängen zum Escher- und zum Linthkanal informieren über Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten des Linthwerks. Zudem vermitteln sie die Regeln, die eingehalten werden müssen, um ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur zu sichern. Eigenverantwortung ist oberstes Gebot. Aber es gibt auch klare Verbote, zum Beispiel Betretverbote für Naturschutzgebiete.

An 17 Stellen zwischen dem Kundertriet bei Mollis und dem Cholriet in der Grynau weisen Informationstafeln auf Besonderheiten von Natur oder Technik hin: Warum fühlen sich seltene Pflanzen an diesem Ort besonders wohl? Wie wurde der Kanal hier für einen optimalen Hochwasserschutz verstärkt? Bilder und Grafiken erläutern selbst komplexe Zusammenhänge anschaulich.

 

 

Linthwerk Ausstellung

Informationstafeln weisen auf Besonderheiten hin und dienen als Orientierungshilfe.

Zeugen aus einer anderen Zeit – neu inszeniert
Über zwei Dutzend Bunker an den Kanälen zeugen vom Widerstandswillen der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Sechs von ihnen sind als Denkmäler inszeniert – sie tragen ein grossformatiges Bild. Die Fotos erschliessen sich dem Betrachter aus der Distanz, vom andern Linthufer aus. Hochwasser und Unterhaltsarbeiten am Linthwerk sind Bildthemen, aber auch ein Besuch von General Guisan im Linthgebiet. So wird Geschichte auf ungewohnte Weise erlebbar.

 

 

Bunker-Bild

Das Bild auf dem Bunker am rechten Ufer oberhalb der Grynau zeigt den Besuch von General Guisan im Linthgebiet.

Bunkerdächer mit Alpenpanorama
Die prächtige Voralpen- und Alpenkulisse der Region ist auf zwei Panoramatafeln gebannt – je eine am Escherkanal und am Linthkanal. Speziell ist ihr Standort: ein Bunkerdach. Von hier oben lässt sich die imposante Aussicht voll geniessen. À propos Genuss: Im «Freilichtmuseum» des Linthwerks laden zahlreiche Sitzbänke zu Ruhepausen ein.

 

 

Bunker-Aussichtsplattform

Prächtiges Panorama mit Mürtschenstock, Schilt und Hirzli. Die Panoramatafel gibt Auskunft über die Bergkulisse.

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